Weltjugendtag 2011 in Madrid - Online Tagebuch
Unser sechster und letzter Tag in Madrid (21.08.2011)
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Nach dem Unwetter bei der Vigil war die Nacht Gott sei Dank trocken. Bei angenehmen Temperaturen fand jeder etwas Schlaf. Frühes aufstehen war angesagt. Alles Gepäck musste wieder zusammengepackt werden und es wurde gefrühstückt. Um 9:00 Uhr kam dann der Papst und drehte mit dem Papamobil eine Runde durch die Menschenmenge. Sofort brandete Jubel aus der erwachenden Menge auf. Während der Messe war dann wieder Wasser tanken angesagt. Die Temperaturen waren wieder auf Vortagesniveau angestiegen, was den Kreislauf etlicher Teilnehmer sehr belastete.
Auch in unserer Gruppe gab es einem leichten Schwächeanfall, sodass ein Teil der Gruppe auf dem Feld warten musste. Der andere Teil hat sich schon auf den Rückweg gemacht mit dem Ziel beim ersten Schattenplatz zu rasten und ihn für die anderen zu „reservieren“. Erst konnten wir nur der Masse folgen. Zum Glück ging keiner verloren. Die Freude war groß. als es Pinienbäume am Straßenrand gab. Schon nach kurzer Rast kam der erlösende Anruf; die „Krankengruppe“ war auf dem Weg.
Bevor es dann geschlossen weiterging wurde der Schattenplatz ausgiebig genossen und die Akkus wieder aufgeladen. Weiter ging es zu Fuß durch Wohnsiedlungen, wo reihenweise Reisebusse auf ihre Pilger warteten und umgekehrt. Die erste Metrostation, die wir erreichten war gnadenlos überfüllt. Um dort nicht „ewig“ in der Sonne zu warten ging es geschlossen in einem gerade eintreffenden Linienbus. Der letzte kam gerade noch so mit. In der Innenstadt ging es mit der Metro weiter. Wegen der Massen konnte immer nur ein Teil einsteigen. Nach drei Bahnen waren dann alle wieder unterwegs. Am Ende der Metrolinie waren es dann nur noch wenige Busstationen bis zu unserem Quartier, das wir dann glücklich um ca. 17: 15 Uhr erreicht haben.
Dort angekommen haben wir zuerst einmal geduscht und anschließend die letzten Sachen in Taschen und Koffer gepackt. Danach sind wir noch einmal einkaufen gegangen um uns einerseits unser heutiges Abendessen zu besorgen und andererseits mit Proviant für die Fahrt nach Barcelona einzudecken. Eine letzte Busfahrt innerhalb Madrids brachte uns dann zum unterirdischen Busbahnhof (zwei Ebenen). Vor dort ging es dann um 22:30 Uhr wieder zurück in Richtung Barcelona und wir „dürfen“ endlich mal wieder eine Nacht im Bus verbringen.



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